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Medienmitteilung 16. November 2016

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GRETA: Doro Winkler gewählt

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Sexarbeit und Gleichberechtigung

Eine Replik der FIZ, der Zürcher Stadtmission und Terre des Femmes Schweiz auf die Zürcher Frauenzentrale



Wir arbeiten für die Würde und die Rechte von Migrantinnen und kämpfen gegen Gewalt und Ausbeutung
 

Unterstützen Sie Maria* im Kampf um ihre Existenz! 
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Bild: Dominic Steinmann / NZZ

Maria* betreibt seit 15 Jahren einen Kleinsalon in Zürich. In dieser ganzen Zeit gab es nie Beschwerden von der Nachbarschaft. Als Kleinunternehmerin hat sie sich in jahrelanger Arbeit eine eigenständige Existenz aufgebaut. Mit ihrem Verdienst kommt sie für ihre vier Kinder und ihren kranken Ehemann auf. Wegen der PGVO** stellt ihr die Stadt Zürich keine weitere Lizenz für ihren Salon aus. Es droht die Schliessung und damit der Verlust ihrer Lebensgrundlage. Maria gibt aber nicht auf und kämpft um ihre Existenz. Wenn es sein muss, geht sie bis zum Bundesgericht. 

Stand der Dinge:

Maria hat das hoch komplexe und teure Baubewilligungsverfahren für ihren Kleinsalon auf sich genommen. Die dafür entstandenen Kosten beliefen sich auf mehrere Tausend Franken.

Zwischenzeitlich hat die Stadt Zürich Marias Baubewilligung abgelehnt, denn ihr Salon liegt in einer Zone mit über 50 % Wohnanteil, wo die sexgewerbliche Nutzung gemäss Bau- und Zonenordnung (BZO) gänzlich verboten ist.

Maria kämpft weiter und hat gegen diesen Entscheid einen Rekurs beim Baurekursgericht eingereicht. Auch dieser Schritt ist mit hohen Kosten verbunden. Der Entscheid vom Baurekursgericht liegt voraussichtlich in den nächsten 6 Monaten vor. Die Chancen, dass Maria den Rekurs gewinnt, stehen gut.

Sollte das Baurekursgericht den Rekurs jedoch ablehnen, möchte Maria Beschwerde beim Verwaltungsgericht einreichen. Auch dieser Schritt ist nur möglich, wenn wir mehr Spenden erhalten.

Helfen Sie Maria und setzen Sie ein Zeichen gegen Diskriminierung und Stigmatisierung von Sexarbeiterinnen. 

Spenden Sie jetzt (Achtung: Unbedingt den Spendenzweck „Maria“ vermerken!)
 
*Name geändert
**Seit der im Jahr 2013 in Kraft getretenen Prostitutionsgewerbeverordnung (PGVO) werden die Auflagen der Bau- und Zonenordnung (BZO) rigoros kontrolliert. Die BZO verbietet Salons in Gebieten mit mehr als 50% Wohnanteil.

Weitere Infos hier: WOZ Artikel und NZZ Artikel