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Aktionswochen gegen Menschenhandel

Aktionswochen gegen Menschenhandel 17. Okt bis Nov. 3:
Kämpfen Sie mit uns gegen Menschenhandel!


500 Jahre Reformation:

500 Jahre Reformation: Die FIZ realisiert zwei Projekte.


Jahresbericht 2016

Jahresbericht 2016 Der Jahresbericht 2016 ist da: im neuen Erscheinungsbild der FIZ.

FIZ Rundbrief: Frauenhandel im Asylbereich

FIZ Rundbrief: Frauenhandel im Asylbereich Ausgebeutet. Traumatisiert. Ausgeschafft.

Sexarbeit und Gleichberechtigung

Eine Replik der FIZ, der Zürcher Stadtmission und Terre des Femmes Schweiz auf die Zürcher Frauenzentrale

Frauenhandel

Überblick

Die Internationale Arbeitsorganisation ILO schätzt (2012), dass weltweit 21 Millionen Menschen Opfer von Menschenhandel und Zwangsarbeit werden. 55 bis 60% aller von Menschenhandel Betroffenen sind laut dem neuesten UNO-Bericht (UNODC 2012) erwachsene Frauen. Wenn auch junge Frauen unter 18 und Mädchen dazugerechnet werden, dann sind 75% der Opfer weiblich. Für die Schweiz stammt die letzte Schätzung des Bundesamtes für Polizei aus dem Jahr 2002; sie bezifferte die jährliche Zahl von Opfern von Frauenhandel in der Schweiz auf 1500 bis 3000. Keine dieser Zahlen ist verlässlich, denn nur ein Bruchteil der Opfer wird identifiziert und geschützt. Zudem dürfte die Dunkelziffer beträchtlich höher sein.

Viele der betroffenen Frauen sind illegal in der Schweiz und haben grosse Probleme, ihre Rechte einzufordern.

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Eine reale Zahl ist diejenige der Frauen, die im letzten Jahr in der FIZ Unterstützung gefunden haben: Im Jahr 2015 betreute die Interventionsstelle für Opfer von Frauenhandel 229 Fälle. Davon waren 95 neue Fälle und 134 weiterlaufende Fälle aus den Vorjahren.

Download PDF  Download Jahresbericht 2015 als PDF 
Frauenhandel
Frauen werden in erster Linie in die Prostitution gehandelt. Sexarbeiterinnen sind aber längst nicht alle von Frauenhandel betroffen – gerade für die Bekämpfung von Frauenhandel ist es wichtig, zwischen freiwilliger und Zwangsprostitution zu unterscheiden. Unter den Sexarbeiterinnen sind jedoch zahlreiche, die unter falschen Versprechungen hierhergelockt und zu verschiedenen Arbeiten gezwungen werden.

In den letzten Jahren wächst das Bewusstsein, dass es auch in anderen Branchen in der Schweiz Menschen- und Frauenhandel gibt. Vor allem in Arbeitssituationen, wo Mehrfachabhängigkeiten durch die Beschäftigung in relativ abgeschlossenen Netzwerken bestehen: beispielsweise in Privathaushalten (v.a. diplomatischen Haushalten), in der Landwirtschaft, im Gastgewerbe, Baugewerbe und überall dort, wo undurchsichtige Subunternehmerketten bestehen.

Arbeiterinnen in diesen Branchen können sowohl sexuell wie auch arbeitsmässig ausgebeutet werden. In der Realität überlappen sich Menschenhandel zwecks Ausbeutung der Arbeitskraft und zwecks sexueller Ausbeutung oft. Wenn Frauen zur Sexarbeit unter ausbeuterischen Verhältnissen genötigt werden, wird sowohl ihre Arbeitskraft ausgebeutet wie auch ihre sexuelle Integrität verletzt. Frauen, die prinzipiell zur Sexarbeit bereit sind, aber nicht bestimmen können, welche und wie viele Kunden sie bedienen und welche sexuelle Praktiken sie anbieten, werden sowohl arbeitsmässig wie auch sexuell ausgebeutet. Die Trennlinie ist nicht immer klar zu ziehen.

Über Menschenhandel zwecks Ausbeutung der Arbeitskraft ist noch wenig gesichertes Wissen vorhanden. Die FIZ plädiert dafür, bei den Arbeitsbedingungen von MigrantInnen genau hinzuschauen: Sie müssen icht, aber können auf den Tatbestand Menschenhandel zwecks Arbeitsausbeutung hinweisen.

Download PDF  Download Rundbrief 55 «Arbeitsausbeutung und Menschenhandel» als PDF 
  Arbeitspapier der FIZ zum Thema «Menschenhandel zwecks Arbeitsausbeutung»

Bei Polizeikontrollen werden Betroffene wegen illegalen Aufenthaltes ausgeschafft, wenn sie nicht von geschulten Polizisten als Opfer erkannt werden – was durch eine wachsende Sensibilität immer häufiger geschieht. Doch selbst wenn Frauen als Opfer von Menschenhandel identifiziert werden, erhalten sie keinen langfristigen Schutz. Sie dürfen bleiben, wenn sie bereit sind, gegen die Täter auszusagen, und sie erhalten eine Kurzaufenthaltsbewilligung nur für die Dauer des Verfahrens. Danach müssen sie zurück in ihr Herkunftsland, wo sie nicht selten Stigmatisierungen oder Rache ausgesetzt sind. Nur in Ausnahmefällen erhalten Betroffene von Frauenhandel eine langfristige Aufenthaltsbewilligung als Härtefall. 


Verletzung grundlegender Menschenrechte

Menschenhandel verletzt die grundlegendsten Menschenrechte: vom Recht auf Würde, über das Recht auf physische und psychische Integrität bis hin zum Recht, keine Folter oder erniedrigende Behandlung zu erleiden. Die Staaten wären völkerrechtlich dazu verpflichtet, die Menschenrechte jeder Person im Staatsgebiet zu achten und zu schützen. Leider aber sind die meisten Staaten weit davon entfernt, Betroffene von Menschenhandel mit all ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln zu schützen – nicht nur in den Herkunftsländern, sondern auch in Transit- und Zielländern. Der Zugang zum Rechtssystem bleibt vielen Menschen verwehrt, etwa weil sie einer diskriminierten Bevölkerungsgruppe angehören oder auch weil sie zuwenig über ihre Rechte Bescheid wissen oder über keinen legalen Aufenthaltsstatus verfügen. In vielen Ländern werden Betroffene des Menschenhandels nicht als den Einheimischen gleichwertige Menschen mit einem Recht auf Unversehrtheit behandelt.
 

Definition von Frauenhandel

Man spricht von Frauenhandel,
  • wenn eine Frau sich aufgrund von falschen Versprechungen, Täuschungen oder Betrug auf die Migration eingelassen hat.
  • wenn sie Schulden oder überhöhte Vermittlungssummen für Agenten und/oder diverse Dienstleistungen abzahlen muss.
  • wenn Gewalt, Druck oder Drohungen gegen sie angewendet werden.
  • wenn sie zu Arbeiten unter ausbeuterischen Bedingungen gezwungen wird.

Das schweizerische Strafgesetzbuch, §182, definiert Menschenhandel wie folgt:
www.admin.ch/ch/d/sr/311_0/a182.html

Die Höchststrafe für Menschenhandel beträgt 20 Jahre Freiheitsstrafe (Art. 40 StGB).

Ein Opfer zu identifizieren ist nicht einfach, denn kaum eine Frau definiert sich selber als Opfer von Frauenhandel. Die Frauen berichten aber – wenn sie Vertrauen fassen – von massiver Gewalt, von hohen Schulden für Reise und Vermittlung, von Zwang und Drohungen, denen sie ausgesetzt sind. Dies als Frauenhandel zu erkennen, bedarf aber professionelle Übersetzungsarbeit.


Gründe für Frauenhandel

1. Situation im Herkunftsland

In den meisten Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Osteuropas gibt es nicht genügend Arbeitsplätze, und die Löhne reichen nicht aus, um das Überleben der Familie zu organisieren und nachhaltig zu sichern. Im Zuge der weltwirtschaftlichen Entwicklung, aber auch durch Kriege und Konflikte, haben sich die Einkommensmöglichkeiten verschlechtert. Weltweit sind in rund zwei Dritteln der Haushalte Frauen für das Überleben der Familien zuständig. Diese Aufgabe wird vor dem Hintergrund eines immer grösseren Gefälles zwischen Arm und Reich zunehmend schwieriger zu bewältigen. Für zahlreiche Frauen bleibt nur die Hoffnung auf eine gut bezahlte Arbeit im Ausland.

Frauen migrieren aber auch zu Bildungs- und Studienzwecken, aus Liebe oder Abenteuerlust, wegen familiären Problemen oder Diskriminierung, infolge von Umweltkatastrophen, politischer Verfolgung oder aufgrund von Kriegen. In der Hoffnung auf ein besseres Leben geraten nicht wenige Frauen in die Hände von Menschenhändlern, die aus dieser Hoffnung skrupellos Profit schlagen.


2. Nachfrage in den Zielländern

Das Geschäft mit dem Frauenhandel funktioniert nur, weil die Nachfrage nach billigen Arbeitskräften für Sexdienstleistungen, aber auch für Haushalt, Industrie, Gastronomie und Landwirtschaft anhaltend hoch ist. Die Nachfrage besteht auf der ganzen Welt, aber vor allem in reichen Industrieländern, wo der Arbeitsumverteilungsprozess im Gange ist und für schlecht bezahlte und kaum anerkannte Arbeit nur selten einheimische Personen zu finden sind.

Auch Freier sind an der Nachfrage mitbeteiligt. Freier, die die Dienstleistungen von Sexarbeiterinnen in Anspruch nehmen, können eine zentrale Rolle in der Unterstützung von Opfern von Frauenhandel spielen, wenn sie sich verantwortungsvoll verhalten, und den Betroffenen einen Zugang zu Hilfe ermöglichen. Mehr dazu unter www.verantwortlicherfreier.ch


3. Restriktive Migrationspolitik

Wenn eine Frau aus einem Staat ausserhalb der EU nicht hoch qualifiziert ist, hat sie praktisch keine Möglichkeit auf einen legalen Aufenthalt in der Schweiz – es sei denn, sie reist als Cabaret-Tänzerin ein, via Heirat oder als Touristin. Andere Frauen vertrauen sich Vermittlern an, die ihnen Reise, Visum und Arbeit organisieren und zahlen dafür häufig hohe Geldbeträge, wodurch sie in eine Schuldenfalle geraten und ihr Selbstbestimmungsrecht verlieren.
 

4. Geschlechterverhältnisse

Frauenhandel ist eng mit geschlechtsspezifischer Diskriminierung verknüpft. Sowohl in Herkunfts- als auch Zielländern sind Kultur und Politik von patriarchalen Machtverhältnissen geprägt. Mädchen und Frauen haben weltweit ungleiche Chancen in Bildung und auf dem Arbeitsmarkt sowie in zahlreichen Ländern ungleiche Rechte. Die Käuflichkeit weiblicher Sexualität ist gesellschaftlich akzeptiert – gleichzeitig werden Frauen, die mit anderen als dem eigenen Ehemann sexuelle Kontakte haben, vielerorts moralisch verurteilt.

Auch die schweizerischen Zulassungsbestimmungen für Migrantinnen sind durch die Geschlechterverhältnisse geprägt. Sie tragen bei Frauen aus den sogenannten Drittstaaten dazu bei, dass ihre Erwerbsmöglichkeiten eng an ihr Geschlecht gebunden sind. Wenn sie nicht direkt als Hochqualifizierte angeworben werden, sind Frauen aus Drittstaaten als Ehefrauen, als Arbeiterinnen in der Sexindustrie. als Cabaret-Tänzerinnen oder illegalisiert in der Schweiz. Frauen aus dem EU-Raum dürfen  in die Schweiz einreisen und hier arbeiten, finden in der Regel aber nur in «typisch weiblichen» Tätigkeiten eine Beschäftigung: im Pflegesektor, in der Hausarbeit oder in der Sexarbeit.


Frauenhandel


Kaum Strafverfolgung

Die Bekämpfung des Menschenhandels steht im Zeichen des nationalen und internationalen Kampfes gegen das organisierte Verbrechen. So wurde die Vereinbarung zur Bekämpfung des Menschenhandels, das Palermo-Protokoll, im Jahr 2000 als Zusatz zum Internationalen Abkommen gegen die organisierte Kriminalität ausgearbeitet. Dies, obwohl die Mehrheit der Fälle von Menschenhandel in der Schweiz von Verwandten, Bekannten oder Kleinunternehmen organisiert werden und weniger von mafiösen Organisationen.

Die wenigsten Personen, die in Menschenhandel involviert sind, müssen je mit einer Strafverfolgung rechnen. Zum einen, weil in vielen Teilen der Justiz Wissen und Sensibilität für diese Menschenrechtsverletzung noch fehlt und wenig Erfahrung besteht. Auch ist Menschenhandel ein komplexes, grenzüberschreitendes Delikt. Zum anderen fürchten sich viele Opfer vor den Folgen eines Strafverfahrens, das Risiko für sie ist hoch. Denn von der Schweiz werden sie nicht langfristig geschützt, auch nicht, wenn sie als Zeugin in einem Prozess auftreten. So fürchten sie sich vor den Reaktionen der Peiniger. Auch stehen betroffene Frauen häufig unter Schock, sind traumatisiert und möchten die Gewalt und Ausbeutung so schnell wie möglich vergessen, nichts mit der Polizei zu tun haben und nicht mehr mit den TäterInnen konfrontiert werden. So sind Strafverfahren selten, zu Verurteilungen kommt es kaum.

Link zu Verurteilungsstatistik der KSMM

Rechtssprechungsdatenbanken:
Deutsches Institut für Menschenrechte
UNODC

Die Identifikation von Opfer des Frauenhandels ist eine schwierige Aufgabe. Sie erfordert materiell und personell aufwendige Ermittlungen und geschulte Fachleute. Eine Razzia oder aufenthaltsrechtliche Kontrollen sind kein günstiger Moment, um Betroffene zu erkennen. Potenzielle Opfer werden in dieser Stresssituation kaum erzählen, in welcher Situation sie sind.

Deshalb ist es wichtig, dass die Ermittlungen nicht nur auf den Aussagen der Frauen basieren, sondern auch andere Beweise gesammelt werden. Zur Identifikation der Opfer muss nicht auf den legalen oder illegalisierten Status geachtet werden, sondern auf die Bedingungen, unter denen sie arbeiten.
 

Ausblick

Seit einigen Jahren wächst bei den involvierten Behörden (Polizei, Migrationsbehörden, Justiz) das Bewusstsein, dass es Fachwissen und vernetzte Zusammenarbeit braucht, um Betroffene von Menschenhandel zu erkennen und angemessen mit ihnen umzugehen.

Die Zusammenarbeit zwischen staatlichen und nicht staatlichen Stellen hat sich in den letzten Jahren intensiviert. Sie ist eine wichtige Voraussetzung, um notwendige Verbesserungen in der Opferidentifizierung, im Opferschutz und der Strafverfolgung der TäterInnen voranzubringen. In den Kantonen, in denen Runde Tische gegen Menschenhandel existieren, sind die Behörden erfahrungsgemäss besser für die Thematik sensibilisiert. Hier wurden Kooperationsvereinbarungen entwickelt, die meist zu einem Leistungsvertrag für Makasi, der FIZ-Interventionsstelle für Betroffene von Frauenhandel, führten. In diesen Kantonen wurden denn auch vermehrt Opfer von Frauenhandel erkannt und Makasi zur Betreuung zugewiesen.

In insgesamt 17 der 26 Kantone wurden bis heute Runde Tische zum Thema Menschenhandel initiiert, dennoch fehlen in vielen Kantonen die Ressourcen, um eine tatsächliche Spezialisierung der relevanten Akteure zu garantieren und im Bereich des Menschenhandels aktiv zu ermitteln. In der Folge variieren Opferschutz und Opferunterstützung je nach Kanton. Es gibt keine einheitlichen Standards, was zu Ungleichheit und fehlender Rechtssicherheit führt. Auch werden in der Schweiz nur wenige Fälle jährlich identifiziert.


Forderungen der FIZ

Der Schutz für die betroffenen Frauen ist noch immer unzureichend. So besteht nur für aussagebereite Opfer ein vorübergehendes Aufenthaltsrecht. Wer nicht aussagt, hat nur minimalen Zugang zu den Unterstützungsleistungen, die ihnen das Opferhilfegesetz zuerkennen würde. Die FIZ fordert Schutz und Sicherheit für alle Frauen, unabhängig ihrer Aussagebereitschaft und ihres Aufenthaltsstatus. Auch die Europaratskonvention zielt in diese Richtung.

Es gbit bis heute nur eine auf Menschenhandel spezialisierte Opferschutzstelle, namentlich die FIZ, welche das einzige umfassende Opferschutzprogramm für Betroffene von Menschenhandel zur Verfügung stellt. Die Existenz der FIZ ist jedoch nicht gesichert, sondern hängt von privaten Spenden ab.

Weitere Informationen zum Thema Frauenhandel

Dokumentation «betrogen und verkauft. Frauenhandel in der Schweiz und anderswo»
Download PDF Rundbrief 40 «Zwei Jahre FIZ Makasi»
Download PDF Rundbrief 41 «Die Rollen der Männer im Kampf gegen Frauenhandel»
Download PDF Rundbrief 42 «Kampagne Euro 08 gegen Frauenhandel»
Download PDF Rundbrief 43 «Unsichtbar ausgebeutet»
Download PDF Rundbrief 44 «Hier und dort – Rückkehr in die Heimat»
 Rundbrief 47 «Frauenhandel - die Rolle der Justiz»
 Rundbrief 48 «Leben in der Schutzwohnung»
 Rundbrief 49 «Die Zusammenarbeit macht es aus»
 Rundbrief 50 «Der Handel mit Mädchen»
 Rundbrief 51 «Frauenhandel im Asylbereich»
Rundbrief 53 «Frauenhandel: Wenn Mütter betroffen sind»
Rundbrief 54 «10 Jahre FIZ Makasi»
Rundbrief 55 «Arbeitsausbeutung und Menschenhandel»
Rundbrief 57 «Das Leben nach der Ausbeutung»
 Rundbrief 58 «Polizeiarbeit und Opferschutz»
Download PDF SFM Studies "Arbeitsausbeutung im Kontext von Menschenhandel", März 2016

Informationen zum Thema finden Sie auch auf der Website der Kampagne «Euro08 gegen Frauenhandel», im Bericht «Menschenhandel in der Schweiz» des Bundesamtes für Justiz, sowie im Bericht «Bekämpfung des Menschenhandels in der Schweiz» der Koordinationsstelle gegen Menschenhandel und Menschenschmuggel.