Wir informieren, bieten Weiterbildungen an und nehmen politisch Stellung.

Wir nehmen Themen auf, die sich aus der Beratungs- und Unterstützungsarbeit ergeben, und bringen sie in die Öffentlichkeit. Wir informieren Fachleute, PolitikerInnen und die Öffentlichkeit über die Problematik des Frauenhandels und die Situation von Sexarbeiterinnen.

Wer?

Die FIZ  bietet Fachwissen und Informationen an für:
 
  • MitarbeiterInnen von Bundes- und kantonalen und städtischen Behörden, Fachleute in sozialen und medizinischen Einrichtungen, in internationalen Organisationen und NGOs.
  • PolitikerInnen und Medienleute.
  • StudentInnen und SchülerInnen.
  • Die gesellschaftspolitisch interessierte Öffentlichkeit.

Was?

Wir entwickeln und führen Weiterbildungen und berufliche Trainings durch.

Wir stehen für Referate und Podiumsdiskussionen zu den Themen Frauenhandel und Sexarbeit zur Verfügung.

Wir bringen unser Fachwissen in die nationale und internationale Politik ein.

Wir arbeiten in nationalen, kantonalen und kommunalen Gremien und in Arbeitsgruppen des Bundes mit und leiten den kantonalen runden Tischen gegen Menschenhandel im Kanton Zürich.

Wir schreiben Vernehmlassungen zu Schweizer Gesetzesvorschlägen und behördlichen Berichten.

Wir nehmen Stellung zu internationalen Monitoringprozessen in den Bereichen Menschenhandel und Menschenrechte.

Wir arbeiten in Projekten im Ausland mit Schweizer und anderen Behörden zusammen.

Wir sind aktives Mitglied in internationalen zivilgesellschaftlichen Netzwerken gegen Menschenhandel. Wir entwickeln Hintergrund- und Bildungsmaterialien zu den Themen Frauenhandel und Sexarbeit.

In den Bereichen Frauenhandel und Sexarbeit informieren wir PolitikerInnen über aktuelle Entwicklungen und stehen Medienschaffenden für Interviews und Gespräche zur Verfügung.

Weiterbildungen und berufliche Trainings

  • In Weiterbildungen werden Ausgrenzungs- und Ausbeutungsmechanismen sowie Handlungsansätze für die Erkennung und den verbesserten Schutz von Betroffenen von Frauenhandel/Menschenhandel aufgezeigt.
  • Berufliche Trainings beinhalten praxisnahe Übungen für konkrete Situationen in ihrem Berufsalltag.
  • Die Ausgestaltung von Weiterbildungen und beruflichen Trainings richtet sich grundsätzlich nach den Bedürfnissen der AuftraggeberInnen.

Kantonale Runde Tische

In vielen Kantonen bestehen Kooperationsgremien gegen Menschenhandel. Den ersten «runden Tisch» gründete die FIZ im Jahre 2001 in Zürich. Damit ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Polizei, untersuchenden Behörden, Migrationsämtern, der Opferhilfe und der FIZ gewachsen. Auch andere AkteurInnen beteiligen sich an diesen Prozessen: Beratungsstellen für Sexarbeiterinnen, Gleichstellungsbüros und GeschädigtenvertreterInnen RechtsänwältInnen sind ebenfalls in den Gremien vertreten.

Gemeinsames Ziel ist es, den Opferschutz zu verbessern und die Täter vermehrt zur Verantwortung zu ziehen. Als Folge dieser runden Tische wurde die FIZ von diversen Kantonen mandatiert, die spezialisierte Betreuung und Begleitung der Opfer von Frauenhandel zu leisten. Es sind die Kantone Aargau, Basel Stadt, Basel Landschaft, Bern, Freiburg, Luzern, Schwyz, Solothurn, Thurgau und Zürich.

FIZ Rundbrief 49 «Die Zusammenarbeit macht es aus»

Vernehmlassungen

2018: Stellungnahme zur Verordnung des EJPD über den Betrieb von Zentren des Bundes und Unterkünften an den Flughäfen
2018: Stellungnahme zur Vernehmlassung zur Änderung der Strafprozessordnung
2017: Stellungnahme zur Umsetzung der Vorlage zur Beschleunigung der Asylverfahren (Neustrukturierung des Asylbereichs)
2017: Vernehmlassung zum Vorentwurf des Bundesgesetzes über die Unterstützung der nationalen Menschenrechtsinstitution MRIG
2016: Stellungnahme zu den Anpassungen des Bundesgesetzes über die Ausländerinnenund Ausländer (AuG) – Verfahrensnormen und Informationssysteme (Vernehmlassung)
2015: Stellungnahme zur Verordnung über Massnahmen zur Verhütung von Straftaten im Zusammenhang mit Prostitution (Vernehmlassung)
2015: Stellungnahme zur Revision des Bundesgesetzes über Massnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit (BGSA)
2013: Stellungnahme zur Anhörung über die Verordnung über Massnahmen im Zusammenhang mit Menschenhandel: STN zur Präventionsverordnung
2010: Zum ausserprozessualen Zeugenschutz

Berichte im Rahmen internationaler Monitoringprozesse

Nationale und internationale Netzwerke

NGO-Koordination post Beijing Schweiz
NGO-Plattform Menschenrechte
mdplatform.ch (Swiss Civil Society Platform on Migration and Development)
Netzwerk Istanbulkonvention
ProKoRe
GAATW (Global Alliance Against Traffic in Women)
LSI La Strada International (European Network Against Trafficking in Human Beings)
COATNET (Christian Organisations Against Trafficking in Human Beings [Caritas Internationalis])

Materialien zu Frauenhandel und Sexarbeit

Factsheet zu Frauenhandel
Q&A zu Frauenhandel
Handlungsbedarf
Arbeitspapier: "Menschenhandel zwecks Ausbeutung der Arbeitskraft"
FIZ-Arbeitspapier zu Frauenhandel und Asyl
Bildungsmappe: "Petra und Elena: Zwei Geschichten von Gewalt und Täuschung"

Factsheet zu Sexarbeit
Q&A zu Sexarbeit
Handlungsbedarf
Diskussionspapier: Die Sexarbeit aus feministischer Perspektive (2014)
Bildungsmappe: "Sexarbeit ist Arbeit"

Kontakt 

FIZ Fachstelle Frauenhandel
und Frauenmigration

Badenerstrasse 682
8048 Zürich
044 436 90 00
contact@fiz-info.ch


Medienanfragen
Rebecca Angelini
044 436 90 09
rebecca.angelini@fiz-info.ch